Amazon Echo (2. Generation)

Das Amazon Echo der zweiten Generation kommt in einer edlen Verpackung, die mich persönlich auf Grund des blauen Kartons ein wenig an meine Verpackung vom Google LG Nexus 5 erinnert. Die Verpackung ist nicht ganz so leicht wie gedacht, allerdings ist das Amazon Echo der zweiten Generation kleiner als gedacht. Auf vorherigen YouTube-Videos sah es recht klobig und fett aus, in der Realität ist es allerdings gar nicht mal so riesig und auch nicht so dick, dafür aber eben etwas schwerer.

Aussehen/Verarbeitung

Das Amazon Echo der zweiten Generation in weißem Stoff sieht gut aus und besser als erwartet. Ursprünglich war der Silber-Look geplant, allerdings gibt Amazon zum aktuellen Stand (07.11.2017) die Lieferzeit mit 3 bis 6 Monaten an. Auch mit Anthrazit-Stoffhülle ist die Lieferzeit länger als gedacht. Macht aber nichts, der weiße Stoff passt gut zum Schreibtisch und die Hülle ist ja auswechselbar, wenn auch die Amazon Hüllen aktuell noch etwas zu teuer sind, meiner Meinung nach.

Die Verarbeitung ist meiner Meinung nach sehr gut gelungen. Das wenige Plastik was oben und unten zu sehen ist klappert nicht unnötig wie man es oft von China-Produkten kennt, aber das kann man für einen 99€ teuren Smart Home Lautsprecher mit Alexa wohl erwarten.

Einrichtung

Die Einrichtung war super einfach und sehr schnell. Man bekommt ja alles gesagt, nachdem man sie an den Strom angeschlossen hat und muss sich per Smartphone in ihr eigenes unverschlüsseltes (!) WLAN verbinden um mit der Einrichtung fortzufahren. An dieser Stelle hätte ich mir gewünscht, dass ein individuelles Passwort oder PIN vergeben wird um so zu verhindern, dass Dritte schneller sind und das Gerät dann für einen einrichten. In der Regel wird dies aber nicht der Fall sein.

Nach einigen Sprachversuchen merkt Alexa ganz süß an, dass die ein Firmware Update hat und in Kürze wieder zu Verfügung stehen wird. Danach hörte man kurz keine Ausgabe von ihr, obwohl sie wieder zugehört hatte, nach einer Minute ging aber alles wieder wie erwartet.

Ein paar Dinge musste ich noch manuell einstellen, denn obwohl Alexa denn Ort bereits kennt – man bestellt ja eben auf Amazon – war obwohl die metrischen Einheiten aktiviert waren die Wetterberichte auf Fahrenheit. Wer zur aktuellen Jahreszeit 41° hört wird da erst einmal stutzig. Einmal die Slider geändert und gespeichert passt das dann aber auch.

Alexa

Alexa scheint erstaunlich gut zu funktionieren. Viele Dinge kann sie von sich aus, vieles ist über Skills hinzufügbar. Die Frage die sich hier stellt ist wofür man Alexa bzw. das Amazon Echo eigentlich verwenden möchte. Für mich ist es in erster Linie dazu da, einfache Fragen ggf. zu beantworten, Erinnerungen zu notieren, Notizen zu machen, Timer und Wecker stellen zu können, Musik abzuspielen und vor allem Smart Home Geräte anzusteuern, die in Zukunft immer mehr Einzug bei mir finden werden.

Hier und da hapert es noch bei einigen Kleinigkeiten, manchmal ist es aber eben doch wichtig, dass man die richtige Formulierung wählt. In den meisten Fällen versteht einen Alexa aber und wer ein stabiles WLAN Zuhause hat sollte keine Probleme erwarten.

Bestellungen – Was sollte man tun?

Damit man nicht aus Versehen Bestellungen tätigt sollte man wenigstens eine PIN in der App hinterlegen, die dann als Bestätigung aufgesagt werden muss. Somit kann man zum einen die Bestellungen aktiviert lassen und zum anderen sichergehen, dass nichts aus Versehen bestellt wird. Für mich ist Alexa eben Smart Home und eine Erleichterung, wer hier Funktionen deaktiviert gibt dem Gerät keinen Sinn zur Existenz mehr. Absichern ja, komplett abschalten nein!

Erstes Fazit

Ich möchte kein endgültiges Fazit geben, denn das Amazon Echo ist gerade einmal wenige Stunden bei mir Zuhause. Ich bin mir sicher, dass es mit der Zeit deutlich grandioser wird, aber für mich ist Alexa mit dem Amazon Echo das schon. Sie vereinfacht schon jetzt viele Vorgänge und ist somit automatisch eine Bereicherung. Die Frage ist immer aus welchem Blickwinkel man das sieht und was man erwartet. Ich erwarte kein perfektes Alexa und ein gut verarbeitetes Produkt mit einigermaßen Hardware für 99€. Das bekommt man definitiv.

Wer denkt Alexa ist die perfekte künstliche Intelligenz täuscht. Alexa ist ein Programm in einer Cloud, was durch Skills (durch Dritte) angepasst werden kann und über Updates mehr Fähigkeiten erhalten wird. Dennoch ist es ein Programm. Wenn es selbst lernend wäre, dann würde es sich an meine Stimme gewöhnen und nur noch auf mich reagieren, es würde mich und all meine Gewohnheiten kennen und viel mehr. Dafür müsste Alexa immer Zuhören und auch auf meinem Handy der Assistent sein. Es würde merken wie ich rede und wie ich fragen stelle und sich anpassen. All dies sind Dinge die selbst lernende Programme bzw. künstliche Intelligenz machen würden. Aber das erwarte ich eben nicht.

Für mich ist Alexa schon sehr ausgereift, man muss es eben richtig bedienen. Fehlt eine Funktion bin ich sicher kommt sie in Zukunft.

Space Engineers (Early Access) Review (Deutsch)

This article is also available in English. Click here to read it.


Meine Geschichte über Space Engineers verläuft nicht geradlinig. Es ist mehr wie ein Weg mit Umwegen.

Als ich das Spiel zuerst sah, wahrscheinlich vor Januar 2014, habe ich es ignoriert. Ich sah es auf der Steam Startseite und dachte nur “mh ein weiteres Early Access Spiel das nicht gut ist”. Normalerweise bin ich nicht der Typ mit Vorurteilen, aber bei Spielen schon.
Als ich ein Kind war habe ich mir ein Spiel namens Breed von Brat Designs gekauft. Fünf Männer welches das Spiel programmiert haben, viel Geld gemacht haben und verschwunden sind. Das bevor wir die Art “Early Access Ära” hatten.

Aber im Januar 2014 fühlte ich mich langweilig und klickte irgendwo auf der Steam Webseite herum. Ich hab mir Space Engineers genauer angeschaut und dachte ich könnte das Spiel mal ausprobieren. Zu dieser Zeit fehlte noch eine Menge an Dingen wie zum Beispiel der Überlebens-Modus und der Multiplayer.
Aber je mehr Updates das Spiel erhielt, umso mehr spielte ich es.

Nachdem der Überlebens-Modus und der Multiplayer hinzugefügt wurden, habe ich es wirklich gemocht zu spielen. Aber ich denke immer noch das eine Menge an Dingen fehlt. Ich bin ein Fan der Science-Fiction, Dinge wie Star Trek und Stargate sind meine Favoriten. Aber es gibt kein wirklich gutes Science-Fiction Computerspiel. Star Citizen ist ein weiteres cooles Spiel aber nicht das, wonach ich gesucht hatte. Eine Simulation die nahezu komplett realistisch ist. Und dann sah ich die “Mission” des Keen Software House, die wie folgt lautet:

Wir möchten Spiele erschaffen die auf wahrer Wissenschaft, wahren Fakten, wahrer Physik und wahren Emotionen basieren. Keine Magie & Fantasie erlaubt.
(Deutsche Übersetzung, Original siehe im englischen Artikel)

Es ist möglich coole Raumschiffe sowie Raumstationen zu bauen. Aber was ist das? Kannst du dir vorstellen ein Raumschiff ohne Programmierung zu fliegen? Nicht wirklich. Es ist so wie Minecraft: Ich wollte immer Computerblöcke haben die man programmieren kann, mit Ein- und Ausgängen und all das. Das war der Grund warum ich so glücklich war von 0x10c zu hören. Aber, nunja, kreative Blockade. Schöne Ausrede. Wie auch immer, ich weiß es gibt Computercraft, ein Mod für Minecraft, aber ich mag keine Mods. Schwer zu installieren, können Spiele und Spielstände zerstören. So.

Ich folge Space Engineers auf Facebook und las den Artikel “Programmieren in Space Engineers (programmierbare Blöcke und HUD)” (Übersetzung des Originaltitels) von Marek Rosa, dem CEO des Keen Software House. Ich las den Artikel und von Zeile zu Zeile wurde ich glücklicher. Marek Rosa hat einige coole Dinge die für Space Engineers geplant sind. Die Idee C# zu verwenden ist auch cool. Vielleicht liegt es daran das es die Hauptprogrammiersprache ist die ich benutze aber auch, weil VRAGE und Space Engineers in C#/.NET entwickelt sind.

Ich hatte so viele Ideen und fühlte mich immer wie: es wäre cool ein eigenes Spiel mit eigenen Features, Dinge die es in aktuellen Spielen auf der Welt nicht gibt, kein Spiel das ich kennen würde, erschaffen. Allerdings ist es schwer dies alleine zu tun. Aber ich muss es nicht mehr tun, denke ich. Ich konnte den CEO Marek Rosa mit meinem langem Kommentar den ich unter seinen Artikel schrieb inspirieren. Und er mag einige Ideen die ich hatte. Zum Beispiel einen GPS Block für Position und Ausrichtung und die Dinge wie Sicherheit, Viren und Verschlüsselung/Entschlüsselung.

Also ich weiß nicht aber ich möchte ein Kompliment an das Keen Software House aussprechen. Eine Firma die ihre gesamte Community in den Prozess der Spieleentwicklung involviert. Und das macht nicht jede Firma.

Es müssen noch Fraktionen kommen und vielleicht Bots, die wären cool. Denn es gibt so viele Kinder die Schiffe und Stationen zerstören und für ein Einzelspielerspiel wäre dies hilfreich.

Aber das Spiel macht eine Menge Spaß und jeder der Science-Fiction und Raumschiffe, Kämpfe und so weiter mag, sollte es ausprobieren.

Was ich aktuell mache ist an einem großen Raumschiff zu arbeiten das als eine ganze Raumstation fungiert: Vorbereitet für Kämpfe, Platz für viele Schiffe (kleine, mittlere und große Schiffe), kann sich mit vielen Waffen selbst verteidigen und hat eine Menge an Raffinerien und Assemblern um Items zu produzieren. Ich nutzte das Antikerschiff Destiny als meine Inspiration, ebenso auch die Enterprise aus Star Trek. Ich habe einige coole Ideen und sobald die programmierbaren Blöcke und HUD implementiert sind, kann ich alle Ideen in Space Engineers Code schreiben und Spaß haben.

Ich werden dann einige meiner Ideen und Code für Space Engineers auf diesem Blog hier veröffentlichen.

Space Engineers (Early Access) Review (English)

My story about Space Engineers is not a straight line. It’s more a way with detours.

When I first saw the game probably before January 2014 I ignored it. I saw it on the Steam start page and just thought “mh another early access game that isn’t good”. Normally I’m not a guy with prejudices but with games I am.
When I was a child I bought a game called Breed from Brat Designs. Five guys who programmed a game, made a lot of money and disappeared. That was before we had some kind of a “early access era”.

But in January 2014 I felt boring and just clicked around on the Steam website. I had a deeper look at Space Engineers and thought I could try the game. In this time there was a lot of stuff missing for example survival mode and multiplayer.
But the more updates the game got the more I played it.

After survival mode and multiplayer were added I really liked to play it. But you know, I still think there is a lot of stuff missing. I’m a fan of science-fiction, things like Star Trek and Stargate are my favourites. But there is no really good science-fiction video game. Star Citizen is another cool game but not that was I was searching. A simulation that is almost completely realistic. And then I saw the “mission” of the Keen Software House which is this:

We want to create games that are based on real science, real facts, real physics and real emotions. No magic & fantasy allowed.

So, it’s possible to build cool space ships and space stations as well. But what is this? Can you believe a space ship is flying without programming it? Not really. It’s the same thing with Minecraft: I always wanted to have computer blocks that can be coded with input and output and all the stuff. That is why I was happy to hear about 0x10c. But well “creative block”. Nice excute. Whatever. I know there is Computercraft, a mod for Minecraft but I don’t like mods. Hard to install, can break game and savegame. So.

I followed Space Engineers and Facebook and read the article “Programming in Space Engineers (programmable blocks and HUD)” from Marek Rosa, CEO of Keen Software House. I read the article and from line to line I got happier. Marek Rosa has cool stuff that is planned for Space Engineers and the idea to use C# is cool, too. Maybe it’s because it’s the main language I use for programming but also because I know that VRAGE and Space Engineers are developed in C#/.NET.

I had so many ideas and always felt like: it would be cool to make my own game, with the features I want, things that currently no game on the world has, not a game that I would know about. But that’s to hard to do it alone. But I don’t need to do it anymore I think. I could inspire CEO Marek Rosa with my long comment I wrote belong the article. And he likes some of the ideas I had. For example a GPS Block for position and orientation and the stuff with security, viruses and encryption/decryption.

So I don’t know but I want to speak out a compliment for Keen Software House. A company that is involving their entire community in the development process of their game. And not every company is going to do that.

There need to be factions and maybe bots would be cool too, because there are too many kids destroying ships and stations and for a single player game it would be useful.

But the game is a lot of fun and everyone who likes science-fiction and space ships, battles and so on should give it a try.

What I am going to do currently is working on a big space ship that acts like a whole base: It’s prepared for battle, has space for a lot of ships (small, middle and big ships), can defend itselves with a lot of guns and has a lot of refineries and assemblers for producing items. I used the Ancient ship Destiny for my inspiration and also the Enterprise from Star Trek.
I have some cool ideas and once the programmable blocks and HUD are implemented I can write all my ideas to Space Engineers code and have some fun with it.

I will then post some of my ideas and code for Space Engineers on my blog here.