Newtonsoft.Json Behandlung von NULL-Values

Wem beim Deserialisieren von JSON in Objekte das Programm um die Ohren fliegt und etwas von fehlgeschlagener Konvertierung von Null-Werten in einen entsprechenden Datentyp liest, dem kann folgende Zeile über entsprechender Eigenschaft Abhilfe schaffen:

Mit dem Attribut JsonProperty können wir dem NullValueHandling entweder das Ignore oder das Include mitgeben. Damit er Null-Werte ignoriert, benötigen wir natürlich das Ignore.

Als Kind bei der KFZ-Versicherung sparen

Es gibt meiner Meinung nach zwei wichtige Möglichkeiten Geld bei der KFZ-Versicherung zu sparen:

Möglichkeit 1: Zweitwagen

Oft gemacht und oft gehört. Die Eltern melden das Fahrzeug als ihr Auto an, eben ein Zweitwagen, fahren seit 40 Jahren unfallfrei, die Versicherung ist also entsprechend günstig. Entweder steht ihr mit als Fahrer drin oder eine Klausel mit “jeder zwischen XX und XX Jahren”.

Möglichkeit 2: “Kinder-Rabatt”

Ein paar wenige Versicherungen geben auch Rabatte, wenn man dort zum Beispiel nicht nur selbst Haftpflicht und Hausrat versichert ist, sondern auch wenn Eltern bereits bei derselben Versicherung mehrere Versicherungen haben. Offiziell werden solche Rabatte dementiert, geben tut es sie trotzdem.

Die Kinder starten dabei nicht in den Schadensfreiheitsklassen (SF) 0 in Teilkasko sowie Vollkasko, sondern ihnen werden einige Jahre geschenkt, meistens zwischen 1 und 3 Jahren. Mit einer SF Klasse 2 spart ihr schon viel ein, gerade wenn es um ein Auto und auch eine Vollkaskoversicherung geht. Die Preise liegen, selbst für Neuwagen dann zwischen 50 und 100€.

Autokauf – EU-Wagen/EU-Reimport

Beim Autokauf gibt es einige Dinge zu beachten. Ich habe meinen Führerschein jetzt seit Ende 2016 und habe meinen ersten Wagen über meine Eltern als Zweitwagen anmelden und versichern lassen. Viele Leute machen das zu Beginn, dies hat auch Vor- und Nachteile. Ich möchte euch heute aber sagen welche Schritte es beim Kauf eines Neuwagens, in meinem Fall ein EU-Wagen, auch EU-Reimport genannt, zu erledigen gilt.

Diese Artikel ist für alle interessant die sich bisher noch kein Auto gekauft haben, dies aber in Zukunft ändern möchten. Gerade Fahranfänger mit ihrem ersten Auto. Wobei es bei Gebrauchtwagen diverse Abweichungen gibt!

Finanzierung

Die Finanzierung ist das wichtigste, denn ohne Geld – egal ob Bar oder über einen Kredit – geht nichts. Hier gibt es viele Unterschiede von Bank zu Bank. Niedrige oder hohe Zinsen gilt es zu vergleichen ebenso wie die Möglichkeit jederzeit und in unbegrenzter Höhe kostenlose Sondertilgungen durchführen zu können.

Was sind Sondertilgungen? Sagen wir mal ich habe einen Autokredit in Höhe von 20.000€ und 84 Monate Laufzeit. Ich muss bei dieser Summe einen gewissen Zinssatz zusätzlich bezahlen, sodass ich auf ca. 24.000€ komme. Wenn ich jetzt die Möglichkeit habe einmalig oder wiederholt Sondertilgungen zu leisten, kann ich die Laufzeit meines Kredites verkürzen. Diese Verkürzung bedeutet dann auch, dass ich insgesamt weniger Zinsen zahlen muss, denn die richten sich nach der Laufzeit. So muss ich dann vielleicht insgesamt nur 22.750€ bei einer Laufzeit von 78 Monaten zahlen.

Beim Kauf eines EU-Neuwagens oder auch EU-Reimport genannt kann man zwar auch mit Bargeld bezahlen wird aber kaum bis gar nicht Rabatte erhalten. Der Grund sind die bereits günstigen Konditionen (mehr dazu unter Was ist ein EU-Reimport?).

Wo finde ich eine Bank mit guten Zinsen? Grundsätzlich bieten teilweise die besten Zinsen die Autobanken selbst an. Online-Banken bieten ebenfalls niedrige Zinsen an, jedoch haben diese eventuell einige andere Nachteile wie eben keine persönlichen Ansprechpartner. Bei der Bank meines Vertrauens sind die Zinsen vielleicht etwas höher, hier hat man aber einen persönlichen Ansprechpartner und bei Problemen gegebenenfalls gewisse Möglichkeiten die Dinge regeln zu können. Bei Online-Banken wird man oft nur als Nr. behandelt. Wer nicht zahlt… Bei meiner Hausbank kann ich gegebenenfalls Kompromisse finden.

Was ist ein EU-Reimport? / Wie ist der Prozess?

Viele stellen sich sicherlich die Frage was ein EU-Neuwagen oder ein EU-Reimport ist, ob es ein Neuwagen oder ein Gebrauchtwagen ist, warum er ein paar Kilometer bereits auf der Uhr stehen hat und mehr. Früher hieß es oft EU-Reimport, was einen leichten Beigeschmack hat, weswegen man heute oft nur noch EU-Fahrzeug oder EU-Neuwagen sagt. Im Grunde handelt es sich bei einem EU-Neuwagen um ein nagelneues Auto aus dem offiziellen Werk des Herstellers. Oft gibt es von Händlern die auf EU-Fahrzeuge spezialisiert sind “Massenbestellungen”. Zudem werden die Autos nicht direkt in Deutschland eingeführt sondern einmalig für einen Tag in einem EU-Land zugelassen. Gemacht wird dies um entsprechend einige Steuervorteile, natürlich legal, die es innerhalb der EU gibt zu nutzen und so die günstigen Preise anbieten zu können. Die Autos kommen dann ursprünglich aus Bulgarien, Slowakei oder anderen Ländern und werden dann in den Niederlanden oder einem anderen EU-Land für einen Tag zugelassen.

Entweder haben diese Wagen dann bereits einen Käufer und werden dann zu diesem Händler überführt, oder warten in einem Außenlagen in diesen Ländern auf einen Käufer. Oft ist der Preis bei EU-Händlern noch nicht der Gesamtpreis. Denn auf den Fahrzeugpreis kommen eben besagte Überführungskosten und einige andere Dinge. Dadurch, dass das EU-Fahrzeug eine Tageszulassung in einem anderen Land hatte ist es strenggenommen kein Neuwagen mehr laut deutschem Recht. Sobald ein Fahrzeug einmal zugelassen wurde, egal wie lange und egal ob es bewegt wurde, ist es ein Gebrauchtwagen aber eben eins mit Tageszulassung. Da dies aber nicht attraktiv klingt, wird es auch nicht so bezeichnet.

Oft haben diese EU-Fahrzeuge dann 10-20km auf der Uhr. Dies rührt daher, dass das Fahrzeug ggf. verschifft werden muss oder auf andere Hänger muss, z.B. auf einen entsprechenden Hänger für den Zug. Durch solche kurzen Fahrten kommen die 10-20km auf die Uhr. Spazierfahrten um kurz die Oma zu besuchen dürfen mit diesen Fahrzeugen nicht getätigt werden.

Die Preisunterschiede die teilweise immens sind kommen einerseits durch die steuerlichen Vorteile der anderen EU-Länder und andererseits auch durch den Kauf in einem anderen Land. Autos kosten nicht in jedem Land dasselbe. Ein Seat Leon kostet in der Basisversion (Stand 31.07.2018) in Deutschland 18.780€. Derselbe Wagen kostet in den Niederlanden bestellt allerdings 22.500€. Das hat mit dem Einkommen der Länder und entsprechenden Steuern zu tun. In der Slowakei nur 13.780€. So ein Vergleich zeigt übrigens so ganz nebenbei auch wie viel ein Fahrzeug eigentlich Wert oder, oder eben auch nicht. Wenn Seat denselben Leon in der Slowakei für 13.780€ verkauft machen sie damit auch immer noch Umsatz und Gewinn. Der Wert für die Produktion des Fahrzeugs liegt damit also deutlich unter 13.780€, denn dies ist der Preis mit den steuern.

Abweichungen der Ausstattungen sind möglich. Oft hört man von EU-Händlern das Abweichungen der Ausstattungen möglich sind. Sind sie auch, früher aber schlimmer wie heute. Früher gab es große qualitative Unterschiede weswegen EU-Fahrzeuge auch noch ein negatives Image haben. Das ist allerdings nicht mehr so. Seat und auch andere Händler haben immer entsprechende Werke wo ein Modell oder mehrere gebaut werden. Oft werden Fahrzeuge auch nicht in eigenen Werken sondern in Partnerwerken gebaut. So baut Seat zum Beispiel einige Modelle im Skoda-Werk. Die Ausstattung kann trotzdem abweichen. Wollen Leute in Deutschland vielleicht immer alles elektrisch haben wird man hier elektrische Fensterheber vorne und hinten finden und zudem noch ein PDC hinten. Bei einem EU-Fahrzeug kann es sein, dass es nur vorne elektrische Fensterheber gibt, dafür aber das PDC vorne + hinten. Die Ausstattung muss also nicht schlechter sein, eher im Gegenteil. Oft sind die Ausstattungen besser oder sie weichen einfach nur ab.

Autokauf, was tue ich?

Heutzutage kann man, Internet sei Dank, die meisten Dinge online prüfen. So kann man sich bei diversen EU-Händlern in der Umgebung über aktuell verfügbare Modelle informieren und die Ausstattungen vergleichen. Beachten sollte man nur, wie oben erwähnt, der Preis des Fahrzeugs nicht der Endpreis ist. Habe ich einen Wagen für 14.000€ gefunden wird der Gesamtpreis von bei 15.000€ liegen. Die Kosten variieren bei jedem Händler. Hat man einige Kandidaten in der engeren Auswahl, sollte man telefonisch mal nach den endgültigen Preisen fragen. Vielleicht fällt hier aufgrund des finanziellen Rahmens noch das ein oder andere Fahrzeug aus der Auswahl.

Das teure am Auto ist nicht das Auto – Teil 1

Klingt komisch ist aber oft so. Gerade als Fahranfänger gibt es teurere Beiträge mit der Versicherung oder es gibt “normale” Beiträge und bei dem ersten Unfall steigt man massiv in den Prozenten. Aber an die Versicherung beim Auto denkt jeder sofort. Das ist aber noch nicht alles. Folgende Kosten bringt das Auto erstmal mit:

  • Tanken (ab 50€/mtl.)
  • Steuern (ab 40€/jährl.)
  • Versicherung (ab 120€/monatl.) – Rabatte bei jährlicher Zahlung! oft 10-20% Aufschlag bei anderem Intervall

Gesamtkosten in unserem Beispiel oben wären ca. 175€ bei jemandem der eine Fahrleistung von nicht mehr als 10.000km im Jahr hat.

Die in der Auflistung genannten Beiträge sind nur beispielhaft für ein kleineres Fahrzeug mit einer Motorisierung von unter 150 PS.

Steuern sind relativ gering. Bei kleineren Fahrzeugen in der Kleinst- oder Kleinwagen Klasse liegen die Steuern zwischen 40 und 100€ und zwar im Jahr (!). Die Steuern richten sich nach der Motorart, dem Ausstoß von CO2 (also den CO2-Emissionen) in g/km und den Hubraum in ccm.

Bei der Versicherung kommt es an ob man Teilkasko oder Vollkasko nimmt oder nur Haftpflichtversichert. Da dieser Beitrag von einem EU-Neuwagen handelt sollte es sich immer um eine Vollkasko drehen!

Das teure am Auto ist nicht das Auto – Teil 2

Zur besseren Übersicht zweigeteilt. Wir haben in der oberen Rechnung bereits neben einem Auto von einer Summe XX.XXX€ noch die monatlichen Belastungen von ca. 175€. Kaufen wir das Auto nicht Bar sondern über eine Finanzierung haben wir zusätzliche monatliche Belastungen. Nehmen wir einmal an das Auto kostet in etwa 20.000€ und wir haben eine Laufzeit von 84 Monaten und haben durch unsere Bank errechnet monatliche Kosten in Höhe von 285€. Damit wären wir bereits bei 460€.

Und auch das ist noch nicht alles. Denn gerade bei einem Neuwagen reden wir immer von Garantie. Die Garantiejahre ist von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich. Hyundai und Kia bieten mitunter als längste Garantielaufzeiten von 5 Jahren bei Hyundai und 7 Jahren bei Kia an. Seat und andere Händler begnügen sich mit 2 Jahren. Wichtig hier ist übrigens der Beginn der Garantie, denn ist ein Fahrzeug kurzzeitig angemeldet gewesen und wartet in einem Außenlager läuft die Garantie gegebenenfalls schon ein halbes Jahr (mehr oder weniger).

Und wenn wir von Garantie sprechen und einem Neuwagen, dann reden wir auch immer von regelmäßiger Inspektion und eventuell von Scheckheftgepflegt. Gerade bei Neuwagen ist es so, dass obwohl man die Vertragswerkstatt nicht nutzen muss, die Hersteller sich oft quer stellen, wenn man es dort nicht machen lässt. Heißt spätestens bei einem Schaden und einer Reparatur an teuren und wichtigen Teilen, z.B. Getriebe oder Motor, kann es durchaus sein, dass ein Händler sagt es ist schön aber nicht bei uns gemacht und dann geht es vor das Gericht. Man wird vermutlich recht bekommen, denn in Deutschland gilt freie Werkstattwahl, jedoch muss man die Kosten erst selbst tragen.

Inspektion

Bei der Inspektion unterscheidet man die große und die kleine Inspektion. Eigentlich gibt es da keine genauen Unterschiede. Die kleine Inspektion verbirgt oft einen Ölwechsel und eine einfache Sichtprüfung. Bei der großen Inspektion werden alle Verschleißteile genaustens geprüft (jeder Hersteller hat dazu Checklisten gekoppelt mit dem Jahr und der Laufleistung) und auch bei Bedarf ersetzt. Darunter:

  • Motor und Abgasanlage
  • Getriebe und Achsenantrieb
  • Vorderachse und Lenkgetriebe
  • Karosserie, Elektrik und Ausstattung
  • Bremsen und Reifen

Sind die Bremsen fällig ist man je nach Hersteller und Modell locker mal mit 500-900€ dabei. Dabei spielt die Größe eines Fahrzeugs nicht immer eine Rolle. Die Inspektion eines Hyundai i10 kann mitunter so teuer sein wie ein Hyundai Geländewagen. Das ist mit den hohen Preisen der Teile begründet. Weitere Kleinigkeiten summieren sich. Oft gemacht werden Ölwechsel mit dem Austausch diverser Filter in der kleinen Inspektion. Die kleine Inspektion ist in vielen Fällen für bis zu 300€ machbar.

Im Fazit heißt das alles, dass man immer Geld zur Seite legen sollte, um entsprechende Inspektionen oder anfallende Kosten zu bezahlen, denn Garantie endet irgendwann und nicht alles fällt in die Garantie, eben solche Verschleißteile. Bei 50€ monatlich kommen wir im Jahr auf eine Summe von 600€ die damit die große Inspektion schon gut abdeckt.

Unsere monatlichen Kosten von vorher 460€ steigen damit noch einmal mit den 50€ auf 510€ an.

Endlich das Auto kaufen / Was wird zu Beginn fällig?

Ich habe nun darüber geschrieben was ein EU-Fahrzeug ist, wie die Finanzierung erfolgen kann und auch was die Unterhaltungskosten, also die laufenden Kosten – unsere monatlichen Belastungen – sind und eine Beispielrechnung gemacht. Ich bin mir sicher ich habe das Auto gefunden und möchte es kaufen, kontaktiere ich den EU-Händler um das Fahrzeug dort zu bestellen und ggf. die Bank um das Geld für die Finanzierung zu erhalten.

Handelt es sich um eure erste Zulassung und ein EU-Neuwagen der auch nicht im Ausland angemeldet war, passieren folgende Schritte (kursive sind optional):

  1. Auto reservieren
  2. Zum Autohaus fahren, sich das Auto anschauen
  3. Geldmittel bereithalten
  4. Der Kauf, das heißt: Kaufvertrag unterschreiben
    1. Mit dem Kaufvertrag erhält man das COC/EG-Dokument
    2. Fahrzeugschein/Brief sind bei EU-Neuwagen ohne bisherige Zulassung noch nicht gedruckt!
  5. Versicherung telefonisch/online/persönlich kontaktieren und eVB Nummer anfordern
    1. Bedeutet nicht, dass schon ein Vertrag abgeschlossen wurde
    2. eVB Nummer bedeutet, dass Auto ist vorerst nur Haftpflicht versichert!!!
  6. Zulassen am Straßenverkehrsamt/Zulassungsstelle für eure Region
    1. Personalausweis / Aufenthaltstitel (teilweise im Original benötigt!)
    2. eVB Nummer (notiert auf Schmierpapier oder ausgedruckt das ist egal)
    3. COC/EG-Dokument über das Fahrzeug
    4. Rechnung vom Autohaus UND Kaufvertrag
    5. Geld für die Zulassung/Kennzeichen einrechnen (Kartenzahlung ist oft genauso möglich wie Barzahlung)
  7. Auto abholen
    1. Kennzeichen nicht vergessen!
    2. Fahrzeugschein nicht vergessen!
    3. Auto wird vom Händler nochmal gesäubert (innen und außen)
  8. Vorführung innerhalb von 7 Tagen bei der Zulassungsstelle um die FIN (Fahrzeugidentifikationsnummer, früher Fahrzeuggestellnummer) zu überprüfen
  9. Fertig!

Garantie/Gewährleistung

Zum einen sei gesagt Garantie und Gewährleistung sind zwei verschiedene Dinge und zum anderen, dass Hersteller unterschiedliche Garantielaufzeiten und Bedingungen haben.

Eines gilt aber für nahezu jedes EU-Fahrzeug. Die Garantie läuft nicht ab eurem Kaufvertrag, die Garantie läuft ab der Auslieferung. Das kann unter Umständen bereits 6-12 Monate vorher sein und so wird aus einer 2 Jahre Garantie, nur noch eine 1 Jahr Garantie. Bitte unbedingt darauf achten! Händler können euch dies aber vorher zu eurem Fahrzeug auch sagen.

Die Garantie entfällt bei vielen Herstellern, wenn man die Inspektionen und Bedingungen nicht einhält. Zum Beispiel jedes Jahr oder alle 30.000km oder ähnlich. Dies variiert wie gesagt von Hersteller zu Hersteller. Auf Kulanz wird in der Regel relativ wenig gemacht. Dies ist teuren Autos vorbehalten (und keine EU-Fahrzeuge) und wenn ihr das Fahrzeug über den Händler eures Vertrauens bezieht.

Zudem gibt es zwar eine freie Werkstattwahl innerhalb der EU, dennoch kann es ein mit Anwalt und Gericht einhergehen, wenn sich der Hersteller weigert. Und ein letzter Punkt bei der freien Werkstattwahl ist der, dass die Garantie verfällt, sobald keine originalen Teile eingebaut werden.

Nachteile eines EU-Fahrzeugs

Folgende Nachteile kann ich nennen:

Image

Nach wie vor ist der Begriff EU-Wagen negativ vorbelastet. Früher bedeutete ein EU-Wagen schlechtere Qualität. Heutzutage ist die Qualität gleich, denn die Autos kommen eben alle aus demselben Werk.

Sprachbarrieren

Da EU-Autos oft aus Bulgarien, Dänemark, der Slowakei oder aus anderen Ländern kommen kann es sein, dass Betriebsanleitungen und die Übergabe/Erstinspektion in Landessprache sind, aber eben nicht unsere Landessprache. Betriebsanleitungen werden nicht von jedem Händler als Kopie in Deutsch mitgegeben, können sich aber bei jedem Hersteller im Nachhinein heruntergeladen und ausgedruckt werden. Kann ich nur empfehlen eine deutsche Version immer dabei zu haben!!!

Verkauf

Der Verkaufspreis ist automatisch geringer, sofern ihr dies angebt, wozu ich nur Raten kann. Denn: Ihr habt für den Wagen auch nicht den deutschen Listenpreis bezahlt, sondern weniger. Kauft ihr den Wagen hier zahlt ihr 20.000€, ihr könnt ihn für 10.000€ verkaufen. Zahlt ihr aber bereits nur 10.000€, weil es ein EU-Wagen ist, könnt ihr ihn nicht mehr für 10.000€ sondern vielleicht nur noch für 5.000€ verkaufen.