Crossplattform Passwort-Manager Enpass

Gerade heutzutage wird das Thema Sicherheit immer wichtiger. Wir alle haben diverse Logins auf verschiedenen Webseiten und viele nutzen leider immer nur ein oder zwei Passwörter für alle Dienste. Bis vor wenigen Jahren gab es noch keine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA), heutzutage schon. Die 2FA schützt die Accounts deutlich besser, dennoch sollte man unterschiedliche Passwörter für jede Webseite und jeden Dienst haben.

Auf der Webseite „Have I been pwned“ kann man eine E-Mail-Adresse oder einen Benutzernamen eingeben und erfährt, ob man von einem Daten-Leck betroffen sein könnte oder nicht. Natürlich ist diese Liste vermutlich nicht vollständig und man sollte sich nicht darauf verlassen, nicht doch betroffen zu sein.

Egal ob ihr nun betroffen seid oder nicht, es zeigt uns, dass wir unsere Accounts absichern müssen und das am Besten doppelt und dreifach. Doppelt kriegen wir ohne Probleme bei fast allen Webseiten und Diensten hin:

  1. Ein einmaliges sicheres Passwort (Länge, Groß/Kleinschreibung, Sonderzeichen, etc.) für jede Webseite/Dienst verwenden
  2. Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung wird zwar von den meisten, aber auch heute eben nicht allen Webseiten angeboten. Wichtig ist hier im übrigen auch, sich die Backup-Codes die man erhält an einem sicheren Ort aufzubewahren, digial oder im Bankschließfach.


Jetzt habt ihr für jede Webseite und jeden Dienst ein eindeutiges Passwort, nur wie merkt ihr euch diese? Es gibt zahlreiche Passwort-Manager auf dem Markt, mehr oder weniger gute und mehr oder weniger teure. Einige Beispiele:

  • KeyPass
  • 1Password
  • Enpass

KeyPass ist ein Programm was relativ lange existiert aber nicht alle Features wie 1Password oder Enpass bietet. 1Password war lange Zeit nur der Mac-Welt bekannt und meist genutzt und existiert auch schon länger. Enpass hingegen wird immer beliebter. Ein Grund ist unter anderem das Vermarktungsmodell. 1Password gibt es seit einiger Zeit als Version 6 ausschließlich im Abonnement. Die letzte Standalone Version war Version 4 und diese konnte einmalig für Windows und einmalig für Mac oder zusammen in einem Paket gekauft werden. Da die Unterstützung aber wohl zeitnah eingestellt wird, muss man zur Abo Version greifen. Ein Abo in der Single-Version kostet in Deutschland monatlich 4,49€, die Amerikaner hingegen müssen nur $2,99 zahlen. Die Family-Version kostet 7,49€ in Deutschland und $4,99€ in den USA. Der Vorteil: Alle Geräte/Betriebssysteme sind inklusive und in der Family können 5 Benutzer ihre Daten in eigenen Tresoren oder geteilten Tresoren ablegen.

Für mich als Auszubildender ist Geld knapp, weswegen die Abo-Version von 1Password für mich nicht in Frage kam. Wie der Zufall es so wollte, stieß ich auf Enpass. Enpass hat den Vorteil, dass es in der Desktop-Variante für Windows, Linux und macOS kostenlos daherkommt und für die mobilen Varianten iOS und Android einmalig 10,99€. Synchronisiert wird mit Dropbox, OneDrive, Google Drive, WebDAV (ownCloud/Nextcloud) und weiteren zwischen den Geräten und als Backup. Die Oberfläche von Enpass ist deutlich schlanker und intuitiver als die von 1Password bietet aber ebenso Funktionen wie benutzerdefinierte Felder wie 1Password. Zusätzlich zu den Desktop-Versionen und den mobilen Varianten gibt es noch eine Portable-Version zur Verwendung auf z.B. USB-Sticks, die das Leben nochmals erleichtert.

Zudem bieten Enpass, wie auch 1Password diverse Browser-Erweiterungen an um die Integration in alle gängigen Browser nahtlos zu machen. Login-Daten lassen sich so auf Knopfdruck ausfüllen.

Enpass bekommt ihr hier: https://www.enpass.io/


Mein Eindruck:

Enpass wie auch 1Password sind tolle Passwort-Manager die in der Grundfunktion beide überzeugen. Beide trumpfen mit Erweiterungen und diversen Features. Für mich persönlich ist die Enpass Oberfläche etwas schlanker und moderner aufgesetzt und durch die Abo-Kosten bei 1Password fällt es für mich weg.

Ich benutze Enpass mittlerweile als Desktop-Version für Windows und macOS sowie als Portable und als kostenloser Testversion für iOS. Bisher konnte ich keinen Absturz verzeichnen und die Einrichtung war einfach. Auch die Synchronisierung mit Dropbox funktioniert super. Lediglich die Aktivierung der Browser-Erweiterungen musste einmal manuell in den Einstellungen vorgenommen werden, dass musste ich aber erst selber herausfinden. Für mich ist Enpass eine absolute Empfehlung.

Lediglich wenn man mehrere Tresore oder vielmehr mehrere Familien-Mitglieder versorgen möchte, macht meiner Meinung nach 1Password Sinn.

Speicherplatz unter Windows freigeben

Im Laufe der Zeit sammelt Windows einiges an Megabyte oder sogar Gigabyte an Daten an. Dies passiert durch das Herunterladen von Updates, Treiberpaketen, Log- und Fehlerberichtdateien, Schattenkopien, etc. Aber es gibt Abhilfe und die ist relativ einfach. Ich veranschauliche das in einer Schritt-für-Schritt Bildanleitung unter einem Windows 10 Betriebssystem:

Schritt 1

„Speicherplatz“ eingeben reicht aus um die Auswahl „Speicherplatz durch Löschen nicht erforderlicher Dateien freigeben“ aus der Systemsteuerung aufzulisten.

Schritt 2

Das Laufwerk auswählen auf dem das Betriebssystem installiert ist, in der Regel sollte die Vorauswahl stimmen und das Laufwerk C sein.

Schritt 3

Man bekommt nun diese Auswahl. Diese Auswahl listet jedoch nicht alle löschende Dateien auf. Damit uns die Datenträgerbereinigung wirklich alles auflistet müssen wir zuerst den Knopf „Systemdateien bereinigen“ anklicken.

Schritt 4

Hat man den Button gedrückt, wird man erneut nach dem Laufwerk gefragt, da das Tool quasi nochmal von vorne ausgeführt wird. Wir wählen also wieder unser Laufwerk aus.

Ist dies bestätigt werden erneut alle Daten gesucht, dies kann je nach Menge der vorhandenen Daten eine Menge dauern.

Schritt 5

Nun haben wir die gesamten Daten die vom Betriebssystem nicht mehr benötigt werden und gelöscht werden können.

Hier sollten die gewünschten oder alle Haken gesetzt sein. Bevor wir hier allerdings mit OK bestätigen wählen wir oben den Tabreiter „Weitere Optionen“ aus.

Schritt 6

Wir bekommen diese Auswahl und müssen unter „Systemwiederherstellung und Schattenkopien“ auf den Knopf „Bereinigen…“ drücken um alle Schattenkopien zu entfernen. Diese können je nach Konfiguration eine zweistelligen Gigabyte Anzahl an Speicherplatz belegen.

Man bekommt keine weitere Rückmeldung von der Datenträgerbereinigung, das Löschen beginnt sofort und im Hintergrund. Lediglich eine Info-Meldung könnte auftauchen, jedoch keine Erfolgs- oder Fehlermeldung des Löschvorgangs.

Schritt 7

Der letzte Schritt ist wieder zurückzugehen auf den Tabreiter „Datenträgerbereinigung“ und dann mit „OK“ zu bestätigen. Der Löschvorgang beginnt und der Speicherplatz wird freigegeben, indem die angehakten Elemente gelöscht werden.

Hinweis:

Speicherplatz über die Datenträgerbereinigung freizugeben kann und sollte des Öfteren durchgeführt werden. Je nach Verhalten des Betriebssystems und des Nutzers fallen mehr oder weniger schnell viel „Müll“ an. Einmal im Monat oder nach einem Windows 10 Upgrade reicht dies aber vollkommen aus.

iPhone is recognised in Windows but not in iTunes

Dieser Artikel ist auch in Deutsch verfügbar. Um ihn in Deutsch zu lesen klicke hier.


This article was originally written in German on 19. September 2015. It’s directly translated without a change, i.e. here and there some things may sound strange.

iOS 9 is here and I wanted to do a backup from my iPhone because some people had problems before. Just a few days ago my iTunes was still recognising my iPhone without any problems. After the iTunes Update to 12.3 I had problems. It take me a while to figure out the reasons and a solution but I have one. My iPhone was listed as Apple iPhone in Portable Devices in the Device Manager. And here’s the problem because that’s Microsoft’s default driver. In order to get iTunes recognising the iPhone the official Apple Driver is needed instead. Is the Apple Driver installed the iPhone will appear under USB-Controller as Apple Mobile Device USB Driver. If this is not the case it’s easy and fast to install it again.

  1. Open up Device Manager (In Windows 10: Right-Click on the Windows Start symbol and then Device Manager)
  2. Expand Portable Devices and if Apple iPhone is listed there right-click and click Update driver…
  3. Select Browse my computer for driver software
  4. Click Browse… and search for this path:
    C:\Program Files\Common Files\Apple\Mobile Device Support\Drivers
  5. Click Next and wait until installation is done.
  6. iPhone should be recognised in iTunes directly, reboot is not necessary. From now on your iPhone is listed under USB-Controller as Apple Mobile Device USB Driver

Note:

  • For a few people, hower, this solution is not working. This might be because the problem is another one. I couldn’t reproduce it and therefore I can’t say anything about it.
  • The Drivers folder is empty in some people’s installation. If this is your case you need to reinstall iTunes. A restart after reinstalling iTunes is recommended.

iPhone wird unter Windows erkannt aber nicht in iTunes angezeigt

This article is also available in English. Click here to view it in English.


iOS 9 ist da und ich wollte vorher ein Backup von meinem iPhone machen, da es doch bei einigen Leuten Probleme gibt. Vor wenigen Tagen erkannte mein iTunes mein iPhone auch noch ohne Probleme, nach dem iTunes Update auf 12.3 aber anscheinend nicht mehr. Das Problem herauszufinden dauerte aber ich habe den Grund gefunden. Mein iPhone wurde im Geräte-Manager unter Tragbare Geräte als Apple iPhone aufgeführt. Das sind allerdings Microsoft Standardtreiber, damit iTunes das iPhone erkennt muss der Apple Treiber installiert sein. Ist der Apple Treiber vom iPhone installiert erscheint das iPhone unter USB-Controller als Apple Mobile Device USB Driver. Wenn das nicht der Fall ist kann man den Treiber einfach und schnell nachinstallieren.

  1. Geräte-Manager öffnen (unter Windows 10: Rechtsklick auf dem Windows Startsymbol und Geräte-Manager)
  2. Tragbare Geräte aufklappen und wenn Apple iPhone Eintrag vorhanden ist Rechtsklick und Treibersoftware aktualisieren…
  3. Auf dem Computer nach Treibersoftware suchen. auswählen
  4. Auf Durchsuchen… klicken und den folgenden Pfad suchen:
    C:\Program Files\Common Files\Apple\Mobile Device Support\Drivers
  5. Auf Weiter klicken und die Installation abwarten.
  6. Das iPhone sollte dann sofort in iTunes erkannt werden, ein Neustart vom PC oder iTunes ist nicht nötig. Von nun an steht auch das iPhone unter USB-Controller als Apple Mobile Device USB Driver

Hinweis:

  • Bei einigen Leuten scheint dieser Tipp nicht zu helfen. Dies könnte zum Beispiel daran liegen, dass es eine ganz andere Ursache des Problems ist. Ich konnte das Problem nicht reproduzieren und kann daher im Augenblick nicht mehr dazu sagen.
  • Bei manchen Installationen ist der Drivers Ordner leer. Wenn das der Fall ist, muss iTunes neuinstalliert werden. Ein Neustart danach ist empfehlenswert.
  • Je nach Installation von iTunes bzw. dem Apple Mobile Device in 32-bit oder 64-bit Version kann der Pfad abweichen. Statt Program Files könnte dieser Program Files (x86) lauten.

Hinweis:

Für alle, die den Drivers Ordner nicht finden können habe ich ein ZIP-Archiv hochgeladen, welches die normalen Drivers und den Ordner NetDrivers enthält. Dieses ZIP-Archiv ist zwar Virengeprüft, ich empfehle es trotzdem vor dem Öffnen noch einmal durch euren Virenscanner überprüfen zu lassen. Ich hafte nicht für eventuell entstandene Schäden.

Download “Apple Mobile Device Treiber” Mobile-Device-Support.zip – 3758-mal heruntergeladen – 5 MB